Notizen
Gliederung
Scalable Vector Graphics
(SVG)

Einführung und Anwendungsmöglichkeiten
im Multimediabereich
Inhalt
Vorstellung
Einleitung - SVG
2. Einsatzmöglichkeiten und Anwendungsbereiche
SVG – Praxisbeispiel
6. Tools
7. Links und Literatur
Vorstellung
1980 – 1987 Studium Lehramt Sek II  (1 Jahr Studienaufenthalt in Italien 1983 –1984)
1987 – 1996 Lernsystementwickler/Dozent für Informatik an der Wirtschaftsakademie Schleswig Holstein
1995 – 1997 berufsbegleitende Ausbildung zum Verlagsfachwirt/ IHK
1996 Gründung „Alber-Verlag für Lernsysteme“:
Entwicklung Lernsysteme
„Trainer Euro Praxis“ (1997/1998)
„HygieneButler“ (1999-2001)
Technische Dokumentation
Handbuch für Logistiksoftware Preussag/VTG (1996)
Dräger – Engineering Data Base (EDB) (1997)
Lehre
Seit 1999 Berufsakademie Schleswig-Holstein, Informatik
Seit 2000 Fachhochschule Kiel, Fachbereich Multimedia Production, Fach: „Autorensysteme“
(Authorware, Director)
2001 – 2002 Studium Multimediamanagement (Master), Universität Kiel
1. Einleitung: Was ist SVG?
Scalable Vector Graphics (SVG) Ende 2001 vom W3C (World Wide Web Consortium) in der Version 1.0 als Standard verabschiedet.
Der Standard stellt für die Visualisierung von Daten eine interessante Alternative zum verbreiteten Vektor-Grafikformat im Internet: Macromedia „Flash“ oder „Director“ dar.
Bei Scalable Vector Graphics handelt es sich um ein XML-Format, das für die Darstellung
vektororientierter, zweidimensionaler Grafiken
eingeführt wurde.
Vektorgrafiken beschreiben im Gegensatz zu Rastergrafiken nicht die einzelnen Farbwerte aller Bildpunkte, sondern Linien, Polygone, Kurven und Text als Funktionen. Dadurch ist eine beliebige, verlustfreie Vergrößerung oder auch Animation möglich.
Quelle:
Jochen Schäfer und Olaf Maaß, München, Siteforce AG, http://www.computerwoche.de/index.cfm?pageid=255&artid=46221&category=73#
1.1 XML (1998 W3C)
1998 W3C
eXtensible Markup Language = erweiterbare Auszeichnungssprache,
Dokumentbeschreibungssprache
XML = Struktursprache, die keinerlei Layouteigenschaften transportiert
XML speichert nur die Daten und die Struktur eines Dokumentes.
Selbstdefinierte Tags und Attribute für Tags
Regelsätze beschreiben Tags und Attribute: Document Type Definition (DTD) auch „Schema“
Struktur und Layout sind streng getrennt
Lizenzfrei
textbasiert
1.1.1 XML – Datei - Listing
Die folgende XML-Datei speichert Struktur und Inhalt einer Adresse:
<?xml version= “ 1.0“ encoding= “iso-8859-1“ ?> Prolog
<dokument> Wurzelelement
  <adressen> selbstdef. Tags
      <Nachname>Maier</Nachname> Inhalt 1
      <Vorname>Franz</Vorname> Inhalt 2 <Ort>Kiel</Ort> Inhalt 3
 </adressen> abschl. Tag
</dokument> schließ. Tag
1.1.2 XML formatieren/transformieren für HTML
Darstellung der Datei  “Adresse.xml“ im Browser (ab IE 5.0/5.5)
1.2 SVG – Datei - Listing
Die folgende SVG-Datei definiert ein Rechteck mit einer Füllfarbe:
1.2.1 SVG im Browser
Darstellung der Datei “Rechteck.svg“ im IE 5.0
(Adobe Plugin SVG Viewer 3 installiert)
1.3 Vektorgrafik und Funktionen
1.3.1 Cartesisches Koordinatensystem
Indem Descartes jedem Punkt der Ebene
zwei Koordinaten zuordnet, kann er
geometrische Figuren als Lösungsmengen
von Gleichungen algebraisch darstellen.
Seine Idee: er führte einen Bezugspunkt und zwei Koordinatenachsen ein:
das cartesische Koordinatensystem.
Zur Darstellung räumlicher Sachverhalte ist die analytische Geometrie ein unentbehrliches  Hilfsmittel, insbesondere bei der elektronischen Verarbeitung grafischer Daten
Quelle:Elisabeth Barth, Anschauliche Analytische Geometrie, 1995
1.3.2 Vektorgeometrie
1.3.4 Vektorgeometrie – Beispiel Vektoraddition
Vektoraddition    F3 = F1 + F2
1.3.5. Überblick
Die Koordinatenschreibweise erleichtert das Rechnen mit Vektoren und ermöglicht das Beschreiben grafischer Elemente mit Funktionen in Textdateien.
1.4 Vektor- versus Pixelgrafik
SVG dient der Beschreibung einer Grafik, die aus verschiedenen Vektoren besteht. Ein Vektor ist dabei eine Linie zwischen zwei Punkten.
Der Vorteil gegenüber Bitmap-Grafikformaten wie GIF, JPEG ist, dass die Vektoren in der Grafikdatei mittes Funktionen gespeichert werden, nicht die Pixel, aus denen sich Vektoren zusammensetzen. Diese Daten benötigen dementsprechend viel weniger Platz zur Speicherung als die einzelnen Bildpunkte.
Hinzu kommt, dass die Informationen über die Vektoren nicht binär, sondern
als Text – in XML-Code – gespeichert werden. SVG-Dateien können so in einem gewöhnlichen Editor geändert, gelesen und geschrieben werden.
Quelle:
Spona, Helma: SVG Webgrafiken mit XML, Bonn, 2003, S. 11
1.4.1 Vektor- versus Pixelgrafik
Pixelgrafik:
Pixelgrafiken bestehen aus den individuellen
Bildpunkten, d. h. Rasterpositionen und Farbzuweisung
(bei True Color 3x8 = 24 Bit (3 Bytes)
Beispiel:
ein Kreis mit Durchmesser = 80 Pixel ergibt 2102 Pixel
(A = r2 p  >> A = 402 x 3,141  >> 2102,4 Pixel)
Kreisfläche als Bmp 2102 x 3 = 6306 Bytes
1.4.2 Vektor- versus Pixelgrafik
In einem SVG-Dokument belegt dieser Kreis 50 Bytes:
<circle cx= “40“ cy= “40“ r= “40“ style= “fill:green“/>
Vektorgrafiken beschreiben also nicht einzelne Pixel, sondern geometrische Elementarobjekte. Daraus ergibt sich eine beliebige und verlustfreie Skalierung
1. 4.4 Vektor- versus Pixelgrafik – Bildvergleich
2. SVG – Einsatzmöglichkeiten und Anwendungsbereiche
2.1 Technische Dokumentation - Animation
Text, Bild und Animation aus einer Quelle
Für die Technische Kommunikation bieten Animationen erhebliche Vorteile.
Denn damit lassen sich Arbeitsabläufe eindrücklich wiedergeben.
Da SVG ein XML-Standard ist, birgt es Vorteile in Bezug auf die Datenablage. SVG kann als Datenbank für Grafiken verstanden werden.
Sehen Sie dazu die folgenden Beispiele.
Beispiele: Animation Zahnräder, CD-ROM, Defragmentieren
2.4 Kartographie
2.5 Geovisualisierungsdienste - Animationen
2.6. Geovisualisierungsdienste - Topographie
2.6 Geovisualisierungsdienste – (animierte) Anfahrtsskizze
Anfahrt Kiel – Aalen
Erzeugt mit
Jasc WebDraw
3. SVG – Praxisbeispiel  (nach Mario Jecke, DaimlerChrysler)
3.1 SVG – Praxisbeispiel
3.2 SVG – Praxisbeispiel
3.2.1 SVG-Praxisbeispiel
3.2.2 SVG-Praxisbeispiel - Dokumenteninstanz
3.2.3 SVG-Praxisbeispiel 6 - Document Type Definition
3.3 SVG-Praxisbeispiel - Umsetzung
3.3 SVG-Praxisbeispiel - Umsetzung
3.3 SVG-Praxisbeispiel - Umsetzung
100/100
3.3 SVG-Praxisbeispiel - Umsetzung
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3.3 SVG-Praxisbeispiel - Umsetzung
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3.3 SVG-Praxisbeispiel - Umsetzung
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3.3 SVG-Praxisbeispiel - Umsetzung
4. SVG-Tools
JASC WebDraw
VectorEye
SVGMaker
RapidSVGMaker
4.1 WebDraw
4.1 WebDraw 2
Folie 41
Folie 42
4.2 VectorEye 2
4.3 SVGmaker – www.svgmaker.com
WORD                  Drucken mit SVGMaker             SVG_Datei
4.4 Rapid SVGMaker
XStream Software Announces Upcoming Release of RapidSVG™ v1.0
In Q 2/2003
„Using nothing more complicated than drag-and-drop actions and property settings, developers working in RapidSVG may build professional-level SVG content with high levels of interactivity and animations. There is absolutely no programming involved. Developers may easily create ready-made interactive content using the extensive set of interactive components provided in RapidSVG’s drag-and-drop object palette. These interactive objects include Hyperlink (to create different types of interactive links, including links between SVG pages, links to pop-up text/images, and links to external SVG files and web pages), Check Box (to add Windows-style check boxes), Radio Button (to add Windows-style radio buttons), Combo Box (to add Windows-style combo boxes), Text Field and Instruction Box (to add text directly to an SVG page), and Validation Field (to add active validation text fields for entering text). RapidSVG also includes a palette of drag-and-drop draw objects and draw tools, which are used to visually enhance SVG pages with lines, shapes, colors, and custom art.“
http://www.xstreamsoftware.com/news_rapidsvg.htm
5. Links und Literatur
Links:
www.scale-a-vector.de
www.helma-spona.de
www.w3.org/Graphics/SVG/Overview.htm8
Literatur:
XML:
Hanke, Johann-Christian: XML für Einsteiger,“knowWare“, 80 S.
Young Michel J.: XML Schritt für Schritt,“Microsoft Press“, 486 S.
SVG:
Spona, Helma: SVG Webgrafiken mit XML, bhv, 384 S.
Fininger, Iris SVG-Scalable Vector Graphics, 468 S.
"Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit"
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